Die Entdeckung der Seele

Die Angst kommt

auf leisen Sohlen

einem Beben gleich,

einem Zittern,

einem Rascheln im Espenlaub

und lässt mich flüsternd glauben,

ohne Halt zu sein

und ohne Schranken.


So gern fliegen würd ich,

aber ich kann's nicht,

ohne ans Fallen zu denken.

So gern tief atmen würd ich,

aber ich kann's nicht,

ohne ans Sterben zu denken.


Aiaiai! Was fehlt mir die Luft

und die Freiheit.


Doch schaut nur her,

in meiner dunkelsten Stunde.

Ich werd' mir beides

zurückerobern,

denn beides ist mein Recht.

Denn ich bin die Unendliche und die Tausendäugige,

die Vielgesichtige und die Eine,

und dies ist erst der Anfang

meiner Selbst.


10.9.11 23:09

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


morgain (20.9.11 22:08)
ohne halt und ohne schranken...
ist fliegen
wie fallen
und fallen
wie fliegen
kein oben und kein unten
kein raum
und
keine zeit

fliegen ist fallen ohne angst

und ist
erst der anfang...

freier fall in die freiheit

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